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NO BORDER CAMP in BRÜSSEL vom 25. 9. – 3.10.2010

28.09.2010

Sabine Lösing, Europaabgeordnete (DIE LINKE) und Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten für die europäische Linksfraktion GUE/NGL begrüßt die Durchführung des diesjährigen NO BORDER CAMPS in Brüssel.

„Die Europäische Union betreibt eine systematisierte Abschottungs- und Abschiebepolitik mit dem Ergebnis, dass das Bild der "Festung Europa" inzwischen weitgehend zur Realität geworden ist.“, so die Europaabgeordnete Lösing.

Mit Informations- und Diskussionsveranstaltungen und anderen Aktionen wenden sich die TeilnehmerInnen des Camps explizit gegen die menschenfeindlichen Migrationspolitiken der EU sowie deren Mitgliedstaaten.

„Mit der Durchsetzung von ökonomischen Interessen mit Hilfe einer fortschreitenden Militarisierung und der Neustrukturierung ihrer Verteidigungspolitik trägt die EU an vielen Orten der Welt zur Entstehung von Krieg, Armut und Verelendung bei. Gleichzeitig verhindert sie, unter anderem mit Hilfe ihrer Grenzschutzagentur FRONTEX, dass die Opfer von Verarmung, Klimaerwärmung und Verfolgung in der EU Asyl suchen können.“

Diese und weitere Zusammenhänge werden auf dem No-Border-Camp auf hohem Niveau und mit großem Engagement bearbeitet. „Ich bin sicher“, so Lösing weiter, „dass die TeilnehmerInnen neu gewonnene Erkenntnisse hinterher aktiv in ihre jeweilige politische Arbeit einbringen werden. Mit ihrem Engagement in Brüssel setzen sie ein deutliches Signal. Ich hoffe, dass es von der ein oder anderen Verantwortlichen gehört wird.“

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