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Flüchtlinge auf dem Weißekreuzplatz brauchen endlich ein dauerhaftes Bleiberecht

12.12.2014

Nach dem Brand im Flüchtlingscamp auf dem Weißekreuzplatz in Hannover erklärt die niedersächsische Europaabgeordnete der LINKEN, Sabine Lösing:

„Sollte der Brand in der Nacht zu Donnerstag wie von der Polizei offenbar vermutet, durch einen Brandanschlag verursacht worden sein, wäre das eine neue Qualität von Fremdenfeindlichkeit, wie wir sie in Niedersachsen lange nicht mehr erlebt haben. Leider muss man aufgrund der zunehmenden fremdenfeindlichen Demonstrationen in vielen deutschen Städten derzeit fast davon ausgehen. Demonstrationen von Bündnissen wie „HoGeSa“ in Hannover oder „Pegida“ in Dresden schüren in Deutschland Angst und Fremdenhass. Hier muss von Seiten der Politik dringend eingegriffen werden.“

Zu den Forderungen der sudanesischen Flüchtlingen in Hannover erklärt Lösing weiter:

„Der Brand hat die ohnehin durch Herbst und Winter sehr schwierige Situation auf dem Weißekreuzplatz nur noch weiter verschärft. Die zuständige Ausländerbehörde und besonders Rot-Grün in Niedersachsen sind jetzt gefordert, endlich eine dauerhafte Lösung für diese Menschen zu finden. Und die kann nur heißen: sie werden in Deutschland als Flüchtlinge anerkannt und erhalten ein unbefristetes Bleiberecht. Diese Menschen kommen aus einem Land, das nach Aussagen von Ellen Margrethe Loej, Chefin der Südsudan-Mission der Vereinten Nationen derzeit im totalen Chaos versinkt. Dort gelten Menschenleben nichts und Menschenrechte werden systematisch verletzt.“

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