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Langstreckendrohnen zur Überwachung des Mittelmeers

30.11.2018

Anfrage zur schriftlichen Beantwortung an die Kommission:

Den Markt für militärische Langstreckendrohnen dominieren zwei Firmen aus Israel und eine aus den USA. Ihre Modelle werden jetzt für die Überwachung des Mittelmeers eingesetzt. Die Agentur für die Seesicherheit (EMSA) fliegt von Portugal eine „Hermes900“ der israelischen Firma Elbit. Die Grenzagentur Frontex nutzt für zunächst 600 Flugstunden von Kreta eine israelische „Heron 1“ der Firma IAI. Langstreckendrohnen des US-Herstellers General Atomics fliegen für die Militärmission EUNAVFOR MED im Mittelmeer.

1) Welche optische oder radarbasierte Überwachungssensorik tragen die drei im Mittelmeer gegen irreguläre Migration eingesetzten Langstreckendrohnen „Hermes900“, „Heron 1“ und „Predator“, und über welche Auflösung verfügen diese?

2) In welchen Gebieten des Mittelmeers fanden bzw. finden die Flüge statt, und von welchen Flughäfen wird gestartet?

3) Welche Firmen führen die Flüge der „Hermes900“ und „Heron 1“ für die EMSA und Frontex durch, und welche weiteren Aufgaben (etwa Starts und Landungen oder Nachprüfflüge mit den Drohnen) werden von diesen Firmen übernommen?

Antwort von Herrn Avramopoulos im Namen der Europäischen Kommission

Die Kommission hat die Europäische Agentur für die Grenz‐ und Küstenwache ersucht, die zur Beantwortung der Anfrage der Frau Abgeordneten erforderlichen Informationen bereitzustellen.

Die Kommission wird der Frau Abgeordneten die Antwort der Agentur so rasch wie möglich zuleiten.

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